10 Gründe, warum Radar den Security Sektor im Sturm erobert 2018-09-21T08:45:40+00:00

Project Description

Vorteile der Radartechnik

10 Gründe, warum Radar den Security Sektor im Sturm erobert

Während Radartechnik in manchen Bereichen wahre Erfolgsgeschichten schreibt, erfährt sie in der Security Branche erst nach und nach Anklang. Dabei spielte bei dieser Technik das Thema Sicherheit schon immer eine große Rolle. Von Maßnahmen zur Verkehrssicherheit, Beobachtung von Umweltphänomenen oder verbaute Assistenzsysteme in Autos; Sensoren sorgen für Sicherheit. Wer um die Vorteile der Technik weiß, wird von Radar als Sicherheitslösung begeistert sein. Warum sich Radar optimal eignet? Wir haben 10 Vorzüge zusammengetragen, die Radar für Sicherheitskonzepte unverzichtbar machen.

1. Keine Wetterfühligkeit 

Radarsensoren sind äußerst robust und unempfindlich. Das Wetter macht ihnen beispielsweise gar nichts aus. Egal ob Schnee, Regen oder Nebel, das Sicherheitspersonal kann sich auf die funktionierende Detektion verlassen. Das reflektierte Signal wird von Umwelteinflüssen nicht beeinträchtigt.

2. Nacht- und Tagaktiv 

Selten in einer Technik vereint: Die Sensoren arbeiten unabhängig von den Lichtverhältnissen. In stockdunkler Nacht oder bei blendenden Sonnenstrahlen erfasst der Empfänger jedes Signal von Objekten innerhalb des Erfassungsbereichs. Fehlalarme aufgrund schlechter Sichtverhältnisse sind bei dem blinden Messverfahren von vornherein ausgeschlossen.

3. Für das Extreme 

Nicht nur Wetter- und Lichtunabhängig, sondern auch extrem belastbar: Der Temperaturbereich von Radartechnik ist sehr großzügig. Zweistellige Minusgrade und wüstenähnliche Hitzetemperaturen tangieren die Sensoren nicht. Auch in einem rauen Umfeld z. B. mit Staub, Dreck oder Feuchtigkeit, garantieren sie ihre präzisen Fähigkeiten.

4. Multitasking-Talent 

Radarsensoren konzentrieren sich nicht nur auf ein Ziel, sondern behalten alle Objekte innerhalb eines Erfassungsbereichs im Auge. Zudem werden alle Informationen über ein Objekt gleichzeitig ermittelt. Das bedeutet, das Sicherheitspersonal erhält unmittelbar alle sicherheitsrelevanten Informationen wie Position, Geschwindigkeit, Entfernung und Winkel zur Beurteilung der Gefahrensituation.

5. Anonymität 

Alle mit Radar erfassten Objekte befinden sich automatisch im Inkognito-Modus. Aufgrund des nicht bildgebenden Messverfahrens, können Personen nicht identifiziert werden. Dies macht es leichter die strengen Regularien im Bereich Überwachung einzuhalten. Geltende Gesetze zum Schutz der Persönlichkeit betreffen auch die Überwachung von Privatgelände. Mit Sensoren sichern Unternehmen ihr Grundstück ab ohne personenbezogene Daten zu erheben. Trotz fehlender Linse bietet die Sensorik als Ortungstechnik die Möglichkeit des räumlichen Mappings. Dabei stellt die Technik die Objekte auf einer Umgebungskarte dar.

6. Smarte Technik

Sie unterscheiden zwischen Objekten und ordnen diese bestimmten Kategorien wie Person oder Fahrzeug zu. Irrelevante Detektionen wie z. B. ein vorbeischleichendes Wildtier filtert die Technik heraus. Sensoren wären zudem in der Lage beim Filterprozess dazu zu lernen: Sortiert die Filterfunktion z. B. einen Fuchs aus, blendet (falls gewünscht) sie Objekte mit ähnlichen Eigenschaften zukünftig ebenfalls aus. Dank der Informationen des Tracking-Algorithmus lösen die Radarsysteme beispielsweise einen Alarm aus oder steuern eine gekoppelte Kamera. Radarsensoren und –systeme sind raffiniert und besitzen eine Vielzahl von Funktionen. Eine smarte Signalverarbeitung erlaubt über das Clustern von Datenpunkten Objekte zu tracken.

7. Hohe Reichweite 

Elektromagnetische Wellen haben eine sehr große Reichweite. Je nach Sensor können weit entfernte Objekte detektiert werden. Bestimmte Radarsysteme erfassen Personen und natürlich auch Fahrzeuge auf einer Distanz von bis zu 150 Meter. Anstatt einer Vielzahl von Sicherheitsapplikationen mit kleiner Reichweite, deckt ein System allein den zu schützenden Bereich ab. Der große Erfassungsbereich verschafft dem Sicherheitspersonal Zeit: Je früher eine Gefahrensituation erkannt wird, desto eher können wichtige Schritte zum Schutz veranlasst werden.

8. Vandalismus sicher 

Sicherheitstechnik ist häufig Vandalismus-Aktionen ausgesetzt. Insbesondere Videokameras werden gerne außer Gefecht gesetzt. Sensoren haben in der Regel kompakte Außenmaße. Platziert in bestehende Systeme oder hinter einer Abdeckung fallen sie kaum auf. Radarwellen durchstrahlen Kunststoff und können deswegen gut versteckt und angepasst beispielsweise am Design eines Gebäudes, einer technischen Anlage oder eines Zaunes eingebaut werden.

9. Pflegeleicht 

Gut getarnt hinter einer Plastikfront ist die Technik vor Verschmutzungen geschützt. Sollte sich dennoch Staub oder Schmutz auf den Sensoren nieder lassen, schränkt dies die Funktion nicht ein. Deploy and forget – Auch komplexe Radarsysteme brauchen keine Wartungsarbeiten. Die zuverlässige Sensorik bereitet damit nach der Installation keinen Aufwand für den Endnutzer und verrichtet unabhängig von Umwelteinflüssen ihre Dienste.

10. Effizient

Radar ermöglicht zudem die bedarfsgerechte Steuerung. Diese nützliche Funktion leistet einen wesentlichen Beitrag zur Effizienzsteigerung. Denn gekoppelte Geräte wie z. B. eine Sicherheitskamera können dank präziser Ortung des Sensor zielgerecht ausgerichtet und nach tatsächlichem Bedarf ein- oder ausgeschaltet werden. Ist alles innerhalb des Erfassungsbereichs ruhig, spart man mit dem Standby Modus der verbundenen Geräte Strom und verpasst dennoch keine Detektion. Radar reagiert auf die Präsenz und Bewegung eines Objekts. So lange keine neuen Objekte oder Personen innerhalb des Erfassungsbereichs zu verzeichnen sind, kann sich das Sicherheitspersonal anderen Aufgaben widmen. Doch sobald ein relevantes Ereignis eintritt, wird das Security Team alarmiert. Dies ist eine deutliche Arbeitserleichterung.

Wie gemacht für das Security Geschäft, ebnet sich Radar bereits seinen Weg in die Zukunft der Sicherheitsanwendungen. Egal ob als eigenständige Maßnahme oder unterstützende Technik, die genannten Vorzüge werden Radar extrem wichtig für die Sicherheitsbranche werden lassen. Dabei ist die Technik nicht nur für typische Sicherheitssysteme interessant. Der Bereich Home Automation beleuchtet zunehmend Fragen der Sicherheit im Eigenheim. Auch hier kann Radar Unterstützung und innovative Sicherheitslösungen wie intelligente Warn- oder Erinnerungsfunktionen lösen. Das Zusammenleben von smarter Technik und dem Menschen soll komfortabel und sicher sein. Deswegen führt an intelligenten Sensoren in Zukunft kein Weg vorbei.