Perfektes Team: 5 Vorzüge der Fusion von Video- und Radartechnik 2018-09-21T08:45:46+00:00

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Perfektes Team: 5 Vorzüge der Fusion von Video- und Radartechnik

Bei der Bereichsüberwachung ist hochauflösende Videotechnik Standard. Doch was passiert, wenn die Technik an ihre Grenzen stößt? Die Idee, Sicherheitssysteme mit Radar zu erweitern, meistert eine Vielzahl von eventuellen Schwierigkeiten der monotechnischen Videoüberwachung.

Das zunehmende Bedürfnis nach Sicherheit und die damit wachsenden Erwartungen zwingen die Hersteller von Sicherheitsanwendungen zu ständiger Optimierung und Weiterentwicklung ihrer Produkte. Manche Herausforderungen können jedoch nicht allein von einer Technologie bewältigt werden, sondern benötigen neue Konzepte wie die Kombination von Radartechnik und CCTV. Von diesen fünf Vorzügen des beispiellosen Duos wird die Sicherheitsbranche nachhaltig profitieren:

1. Vier Augen sehen mehr als Zwei

Radartechnologie fungiert dabei wie ein Paar zusätzliche Augen für die Fernsicht: Die elektromagnetischen Wellen verfügen über eine hohe Reichweite, können Kunststoff oder Nebel durchdringen und haben keinen toten Winkel. Gleichfalls können Objekte, die sich hinter Gebüschen oder Bäumen verstecken durch ihre Bewegungsaktivität erkenntlich gemacht werden.

Da die bevorzugte Sichtweite je nach Kundenanforderung stark variiert, sollte der Erfassungsbereich exakt definiert werden. Diese existierende Konfigurationsmöglichkeit realisiert mit Hilfe von Radar zudem eine Darstellung von individuell festgelegten Gefahrenzonen. In der kundenspezifischen Umsetzung wäre beispielsweise eine Zusammenstellung aus hochauflösender Sicherheitskamera für den Nahbereich (Gefahrenzone 1) und einem Radarsensor für die Ferne (Gefahrenzonen 2 & 3) zur Beobachtung der Situation bzw. des sich nähernden Targets denkbar.

Die Videoüberwachung ist vorwiegend auf die Detektion von kleinen Distanzen und geringen Erfassungsbereichen ausgelegt. Ein Blick in die Ferne kann in der Tat lohnenswert sein: Gefahrensituationen können früh erkannt werden und gerade bei einer sich anbahnenden Bedrohung der Sicherheit ist schnelles und rechtzeitiges Handeln gefragt. Der erweiterte Erfassungsbereich des Sensors verschafft dem Sicherheitspersonal wertvolle Reaktionszeit, wenn sich ein verdächtiges Objekt dem Überwachungsbereich nähert.

Radarsystem definiert Gefahrenzonen für die optimale Bereichsüberwachung.

2. Zuverlässige Überwachung trotz Störfaktoren

Die Ergänzung eines Radarsensors bietet eine wetterunabhängige Überwachungsmöglichkeit. Fällt die Videotechnik bedingt durch die Umweltgegebenheiten kurzzeitig weg, ist die Sicherheit der Außenanlage dennoch gewährleistet. Darüber hinaus blendet ein zusätzlicher Filter Kleintiere, Insekten sowie andere unnötige Störfaktoren aus.

Insbesondere beim Thema Sicherheit ist es wichtig sich auf die gewählte Technik verlassen zu können. Es gibt jedoch nicht beeinflussbare Faktoren, die die einwandfreie Funktion der Videoüberwachung einschränken. In der Praxis bedeutet dies, dass Fehlalarme ausgelöst werden oder keine korrekte Auswertung der vergangenen Gefahrensituation möglich ist. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Wetterabhängigkeit der Videoüberwachung. Nebel oder Regentropfen trüben nicht nur das Gemüt, sondern auch die Sicht der Kamera. Eine tiefstehende, blendende Sonne, Lichtreflexionen von nahegelegen Fenstern oder eine ungünstige Schattenbildung wirken sich ebenfalls negativ auf die Qualität des Videomaterials aus. Und wenn das Wetter nicht verantwortlich gemacht werden kann, sind kleinste Lebewesen wie Spinnen, die sich vor die Kamera wagen, eine weitere Ursache für Fehldetektionen.

3. Auf der sicheren Seite mit anonymen Tracking

Die radargestützte Kameraüberwachung schafft Abhilfe: Der Sensor detektiert zunächst ein sich näherndes Objekt. Sobald das Target sich auf dem Grundbesitz befindet, gibt das Radarsystem der Kamera ein Signal zum Starten der Aufzeichnung. Während der CCTV mit Personenerkennung in hoher Qualität auf dem Firmengelände auftrumpfen kann, werden Objekte außerhalb des Firmengeländes datenschutzkonform mittels Radar erfasst.

Hinsichtlich der  zunehmenden Verschärfung von Datenschutznormen wird diese Thematik weiterhin  von Experten mit großer Bedeutsamkeit bemessen werden. Auf Radar basierende Sicherheitsanwendungen lösen das nicht zu unterschätzende Problem der Einhaltung der Datenschutzkonformität. Bei der Überwachung von Betriebsgeländen oder ähnlichen Außenbereichen muss klar zwischen Privatgelände und öffentlicher Zone unterschieden werden. Eine Videoaufzeichnung entspricht nur den gesetzlichen Regelungen, wenn der überwachte Bereich im Eigenbesitz ist und Aufnahme erkenntlich ausgeschildert wird. Personen, die sich nicht auf dem privaten Gelände aufhalten, dürfen nur anonym erfasst werden.

4. Mehr Informationen für mehr Sicherheit

Einige Radarsysteme sind smart und lernen dazu. Dank künstlicher Intelligenz wird automatisch zwischen relevanten und belanglosen Detektionen unterschieden. Die verbesserte Analyseoption entlastet den Arbeitsalltag der Sicherheitsbranche maßgeblich. Die Entscheidungen bei möglichen Sicherheitsrisiken basieren durch diesen Informationsgewinn stärker auf nachvollziehbaren Daten und weniger auf Erfahrungswerten bzw. den persönlichen Einschätzungen des Überwachungspersonals.

Klassifizierte Objekte, das abgebildete Verhalten sowie Auskünfte über Geschwindigkeit und Entfernung helfen dabei, die Gefahrensituation zu bewerten und nötige Sicherheitsmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten.

Durch die Veredelung der Sicherheitskamera mit einem Radarsystem wird das Bildmaterial mit zusätzlich gewonnen Informationen unterstützt. Der Radarsensor liefert Daten über Entfernung, Geschwindigkeit, Position und Winkel aller Detektionen. Auf diese Weise werden Verhaltensmuster klar abgebildet. Die Erkennung von typischen Bewegungsmustern wie das Heranschleichen oder dem Ausspionieren aus der Ferne sind für die Gefahrenanalyse sehr hilfreich.

5. Mit Einsparungen zu mehr Effizienz

Die Nutzung der Bewegungsmelder-Funktion zur bedarfsgerechten Videoaufzeichnung ist bereits vom klassischen PIR-Sensor bekannt. Auch Radartechnik steuert den Einsatz der Videoaufnahmen so, dass die Kamera nur eingeschaltet wird, wenn sich Objekte wirklich im Aufnahmebereich befinden. Dies spart Strom und erhöht die Energieeffizienz. Wird der Standby-Modus der CCTVs aktiv genutzt, verringert sich die kaum noch zu bewältigende Datenflut und der damit verbundene benötige Speicherplatz. Die leistungsfähigen Computersysteme werden durch den gezielten Einsatz der vergleichsweise rechenintensiven Videotechnik deutlich weniger strapaziert. Geringerer Stromverbrauch, weniger Speicher und mehr verfügbare Rechenleistung bewirken zu gleicher Zeit eine Kostenersparnis. Das Zusammenspiel von Radarsensor und CCTV vereint von beiden Technologien nur das Beste. Die Vorteile der Kamera wie das hochauflösende, realistische Bild in Echtzeit dienen in erster Linie der Personenerkennung und Dokumentation der Ereignisse. Der unauffällig integrierte Radarsensor konzentriert sich auf die fehlerfreie Ausführung der Security-Dienste. Dieser Gewinn an technischer Zuverlässigkeit macht die Arbeit im Sicherheitssektor deutlich angenehmer und effizienter. Insbesondere die Bereichsüberwachung im Freien profitiert von den Synergieeffekten beider Sicherheitsanwendungen. Radar- und Videotechnik bilden zusammen ein unschlagbares Team für die zukünftige Sicherheitsüberwachung.

Ferner kann bei der Anschaffung einer Sicherheitskamera, insofern die Wahl auf ein radargestütztes System fällt, Geld gespart werden. Kameras, die einen weiten Erfassungsbereich (auch bei schweren Lichtverhältnissen) möglichst detailliert abbilden sollen, sind extrem kostenintensiv. Bei einem Kombinationsgerät muss die Auflösung der Kamera nicht auf weite Distanz ausgelegt sein. Die Fernüberwachung übernimmt der ergänzte Radarsensor. Im Alltag kann sich das Sicherheitspersonal auf die dringlichen Gefahrensituationen konzentrieren, da sie von permanenter Videosichtung und Fehlalarmen weitestgehend verschont werden.

Das Zusammenspiel von Radarsensor und CCTV vereint von beiden Technologien nur das Beste. Die Vorteile der Kamera wie das hochauflösende, realistische Bild in Echtzeit dienen in erster Linie der Personenerkennung und Dokumentation der Ereignisse. Der unauffällig integrierte Radarsensor konzentriert sich auf die fehlerfreie Ausführung der Security-Dienste. Dieser Gewinn an technischer Zuverlässigkeit macht die Arbeit im Sicherheitssektor deutlich angenehmer und effizienter. Insbesondere die Bereichsüberwachung im Freien profitiert von den Synergieeffekten beider Sicherheitsanwendungen. Radar- und Videotechnik bilden zusammen ein unschlagbares Team für die zukünftige Sicherheitsüberwachung.