Smart, Comfortable & Safe: Wie RADAR unseren Alltag erleichtert 2019-01-21T11:43:30+00:00

Project Description

Smart, comfortable & safe

Smart, Comfortable & Safe:

Wie RADAR unseren Alltag erleichtert

Haben Sie gewusst, dass Sie wahrscheinlich jeden Tag auf dem Schirm eines Radarsensors erscheinen? Verschiedenste Radaranwendungen sind nahezu allgegenwärtig. Fast jede Rolltreppe oder jede elektrische Türöffnung ist mit einem kleinen Sensor ausgestattet. Dieser registriert zum Beispiel die Bewegungsrichtung einer Person und öffnet daraufhin eine Tür oder bringt die Rolltreppe in Fahrt. Mit Hilfe elektromagnetischer Wellen ermittelt die Technik Informationen über Lebewesen oder Objekte innerhalb des Erfassungsbereiches. Anhand dieser Daten können gekoppelte Systeme intelligent und komfortabel gesteuert werden. Neben einem deutlichen Komfortgewinn verbessert sich auch die Effizienz merklich. Wie die Radartechnologie unseren Alltag in Zukunft und auch heute bereits smart, komfortabel und sicherer gestaltet, lesen Sie in den folgenden Abschnitten.

SMART

Manchmal neigen wir dazu mit der Beleuchtung (insbesondere in der Weihnachtszeit) ein wenig über die Stränge zu schlagen. Zur Bekämpfung der Lichtverschmutzung sollte jedoch die Effizienz im Vordergrund stehen. Auch der Stromrechnung zu Liebe gilt: Weniger Beleuchtung ist mehr. Vielen fällt es allerdings nicht so leicht, stets darauf zu achten unnötige Stromfresser auszuschalten. Klassische Bewegungsmelder bedienen sich dabei dem Radarprinzip. Hält sich eine Person im Raum auf, schalten sich nur die relevanten Lampen an. Verlässt sie den Erfassungsbereich, erlöschen sie. Manche Sensoren erkennen auch anwesende, aber ruhenden Personen. Diese Varianten vermeiden, dass plötzlich das Licht ausgeht, wenn sich niemand im Raum eine Weile lang bewegte. Auch Näherungsschalter nutzen Radar. Mit einer Hin- oder Wegführung der Hand vor solch einem Schalter kontrollieren die Endnutzer beispielsweise weitere Beleuchtungselemente im Raum oder beeinflussen die Lichtstärke. Kleine Anzeigen wie Temperatur- oder Uhrzeit am Herd werden effizient gesteuert und leuchten nicht auf, wenn sich keiner im Raum befindet. Radartechnik begegnet uns auch in technischen Installationen wie zum Beispiel dem Heizungssystem. Sie gibt dabei die ermittelte Information über die An- bzw. Abwesenheit von Personen weiter. Befinden sich keine Personen im Raum, senkt sich die Heizleistung automatisch herab. Modelle nach diesem Prinzip weisen eine deutliche Energieeinsparung auf. Auch das Raumklima kann dadurch optimiert werden. Ähnlich funktioniert die radarbasierte Steuerung von Klimaanlagen oder Belüftungssystemen. Hier zählt, je mehr Personen sich in einem Raum aufhalten, desto stärkere Leistung müssen die Anlagen erbringen. Im Zusammenspiel mit anderen Sensoren kann Radar den Energieverbrauch von Räumlichkeiten optimal an den Bedarf ausrichten und dessen Effizienz deutlich steigern. Die durch intelligente Steuerung eingesparten Strom- und Heizkosten sind überzeugend.

COMFORTABLE

Nach der smarten Nutzung der Technik zur Effizienzsteigerung steht der maximale Komfort beim Building Automation an erster Stelle. In diesem Bereich versteckt sich das Paradebeispiel der Radarsensorik: Die Automatisierung von technischen Anlagen und Geräten. Der Klassiker der Branche ist der Türöffner. Die fast schon altmodische Anwendung ist bekannt aus elektrischen Glastüren in Kaufhäusern und bekommt nun jedoch eine Neuauflage. Schranktüren, Gartentüren, Zimmertüren lassen sich nämlich auch ohne Zauberwort öffnen. Angebrachte, radarbasierte Bewegungsmelder sorgen dafür, dass Tore hochfahren, Schränke sich öffnen, Rampen herunterklappen oder Türen automatisch verschließen. Die intelligente Sensorik verfolgt auch ihren Laufweg: Dank dieser Eigenschaft können technische Elemente, die sich in unmittelbarer Nähe befinden, direkt angesteuert werden. Beispielsweise tappt so niemand mehr im Dunkeln; das Licht begleitet uns wohin wir gehen. Auch der morgendliche Kaffee wird optimiert: Die herkömmliche Zeitschaltuhr wird mit einem Bewegungsmelder kombiniert. Dadurch wünscht die Maschine nicht nur „Guten Morgen“, sondern füllt bereits den ersten Kaffee ab, sobald man sich der Küche nähert. Alles wird nach Bedarf, automatisiert und berührungslos gesteuert.

Ein weiterer Einsatzbereich ergab sich aus den Trends der letzten Jahre. Smarte Technik erhielt Einzug in die heimischen 4 Wände. Neben Apps und Internetzugang setzen die Hersteller der Elektro- und Haushaltstechnik Branche auch auf Sensoren, die ihre Produkte bei der Orientierung, der Interaktion mit dem Menschen oder der Automatisierung unterstützen. Während der kleine Staubsauger sich mit Hilfe der von Infrarot oder Radarsensoren sicher durch die Räumlichkeiten navigiert, schaut man sich auf einem Display auf der Kühlschranktür den Inhalt an und steuert dies per Gestensteuerung. Im Wohnzimmer überzeugen diese Funktionen ebenfalls und werden neben der beliebten Sprachsteuerung ihren Platz im Smart Home finden. Selbst die schlauen Sprachassistenten sind auf Sensoren angewiesen, um nicht ausführliche Diskussionen mit der Katze zu führen.

Natürlich sind nicht alle Maßnahmen an jeder Stelle passend oder für jede Person ausschlaggebend für das eigene Komfortgefühl. Doch manche Vorzüge sind unter ganz anderen Aspekten zu sehen: Sie gewinnen beispielsweise erst im Zusammenhang mit dem barrierefreien Wohnen an Bedeutung.

SAFE

Immer mehr Haushalte rüsten ihr Zuhause mit Alarmsystemen zur Absicherung des Eigentums aus. Die aktuellen Kriminalstatistiken spiegeln das Ergebnis dieser Maßnahme wieder. Die Zahl der erfolgreich beendeten Einbrüche nimmt ab, Einbrecher lassen sich durch Alarmanlagen in die Flucht schlagen oder abschrecken. Dabei ist das Prinzip der Sicherheitssysteme meist recht einfach. Betritt eine Person die Alarmzone bei einer aktivierten Anlage, ertönt ein schrilles Signal und macht die Umgebung auf den Eindringling aufmerksam. Häufig werden solche Produkte mit der einfachen PIR-Sensorik ausgestattet. Komplexere Systeme können in Kombination mit einem Radarsensor weitaus mehr Funktionen abdecken und bieten weit mehr als eine klassische Alarmanlage. Auch hier geht der Trend zur Technikfunktion z. B. mit bildgebender Sicherheitstechnik, um die optimale Sicherheit zu garantieren. So können Tücken wie streunende Hunde, Passanten oder Wetterbedingungen keinen Einfluss auf die zuverlässige Funktion des Alarms nehmen.

In Zukunft wird Radartechnologie auch zunehmend weitere wichtige Aufgaben für die Sicherheit übernehmen. Sensoren lösen Erinnerungsfunktionen beim Verlassen eines Gebäudes aus, schalten Geräte an oder aus, beobachten anonym das Verhalten von Objekten oder Personen im Raum und unterstützen dadurch den Lebensalltag des Menschen. Nicht nur pflegebedürftige oder vergessliche Personen profitieren davon.

Bei einem anderen Sicherheitsaspekt setzt die berührungslose Steuerung an: Das Wohlergehen der Bewohner. Die kontaktlose Bedienung durch Radarsensoren bietet einen klaren Hygienevorteil im eigenen Heim. Bekanntlich tummeln sich Krankheitserreger an Plätzen, die häufig mit Haut in Kontakt kommen. Zuhause sind dies meistens Türklinken, Lichtschalter und Wasserhähne. Die Integration der Sensoren in Sanitärprodukten wie Klobrillen oder Wasserhähnen gestattet diese Epizentren der Krankheitserreger zu meiden.

Während manche radarbasierten Anwendungen bereits erfolgreich in unserem Alltag etabliert sind, haben einige noch den langen Innovationsweg vor sich. Insbesondere die Kombination mit weiterer Technologien bietet großes Potential für eine smarte, komfortable und sichere Zukunft. Der Nutzen der durch Radartechnik und deren Kombination für den Endverbraucher entstehen kann, macht die komplexe Entwicklungsarbeit der Sensoren lohnenswert. Die Nachfrage steigt und steigt. Denn Radartechnologie ist nicht nur ein kurzweiliger Trend. Sie ist gekommen, um zu bleiben.